Die Therapielinien der deutschen Firma PHYSIOMED ELEKTROMEDIZIN AG bestehen primär aus drei Hauptlinien, der BASIC-, EXPERT- und EVIDENT-Line.

Die Geräte aller drei Linien bestechen durch ansprechendes Design, herausragende Qualität und hervorragende Bedienerfreundlichkeit. Die kompakte Bauweise erleichtert den Transport der teils als Akku-Version erhältlichen Geräte im mobilen Einsatz. In dem beleuchteten und übersichtlichen Farbdisplay navigieren Sie schnell und sicher mit der seit über 15 Jahren bewährten PHYSIOMED-Einknopfbedienung. Zum Einstieg in die Therapie wählen Sie entweder direkt auf der obersten Menüebene Ihre gewünschte Anwendung aus oder greifen einfach auf einen der vielen Behandlungsvorschläge aus dem umfangreichen und alphabetisch geordneten Behandlungs-Index zu. Nach Auswahl der Indikation gelangen Sie durch die einfache Bestätigung direkt zur gewünschten Therapie inklusive Dosierungsvorschlag und Grafik der zu behandelnden Region. Ausserdem kann ebenso problemlos auf individuell einstellbare Programme oder gar zuvor abgespeicherte Programmabfolgen zugegriffen werden. Bei der Reizstromapplikation erlauben sogenannte „Potpourris“ die Zusammenstellung von bis zu drei unterschiedlichen Strömen pro Speicherplatz und ermöglichen so eine variantenreiche und zeitsparende Therapie. Qualität und Sicherheit geniessen auch beim Zubehör oberste Priorität. So sind etwa die Kontaktflächen unserer Ultraschallköpfe aus biokompatiblem Titan (nicht wie meist üblich aus kostengünstigem Aluminium) und verhindern somit mögliche allergische Reaktionen. Ein weiteres Beispiel sind unsere langlebigen Platten- oder Klebeelektroden mit exzellenter Leitfähigkeit. Seit Jahren praxisbewährt und gerne genutzt ist darüber hinaus unsere grosse Auswahl an speziellem Zubehör für alle Belange rund um die professionelle physikalische Therapie.

 

Ein weiterer Vorteil:
Die Reizstrom-, Ultraschall- und Vakuumgeräte der BASIC-, EXPERT- und EVIDENT-Line sind mit Geräten aus derselben Linie kompatibel. Fehlende Therapieformen können jederzeit problemlos zu einer repräsentativen mobilen Therapiestation nachgerüstet werden. Die stabilen Universal-Gerätewägen im zeitlosen Design erlauben die schnell zugängliche Platzierung jeder gewünschten Geräte-Kombination.

Die Reizstromtherapie ist ein wichtiger Baustein der Elektrotherapie. Reizströme werden über Elektroden (Plattenelektroden, Vakuumelektroden, Klebeelektroden) auf das zu behandelnde Gewebe übertragen. Je nach Stromform und Auswahl der Parameter (d.h. Impulsform, Impulsdauer, Pausenzeit, Frequenz, Intensität) können Reizströme v.a. folgende Wirkungen im Behandlungsgebiet hervorrufen:

  • Schmerzdämpfung
  • Durchblutungsförderung und Trophikverbesserung
  • Nervenstimulation v.a. zur Innervationsschulung und Lähmungsbehandlung
  • Muskelstimulation zum Muskelaufbau/ -erhalt
  • Muskuläre Detonisierung
  • Iontophorese

Nach ihrer Entstehung und spezifischen Wirkungsweise im Gewebe kann die folgende Klassifizierung der verschiedenen Reizströme vorgenommen werden:

  • Mittelfrequente Ströme: dabei handelt es sich um Wechselströme, die durch Überlagerung einer Basisfrequenz (2-9,5 KHz) mit einer Modulationsfrequenz (0-250 Hz) entstehen. Beim AMF-Strom (amplituden-modulierter mittelfrequenter Strom) sowie bei den mittelfrequenten Strömen zur Muskelstimulation/MT und KOTS) erfolgt diese Überlagerung bereits im Gerät. Der vormodulierte Strom kann deshalb über nur zwei Elektroden an den Patienten abgegeben werden. Beim klassischen Interferenzstrom IF dagegen erfolgt die Überlagerung der beiden Frequenzen erst im Gewebe des Patienten, weshalb immer vier Elektroden zur Behandlung notwendig sind. Die hohe therapeutische Effektivität mittelfrequenter Ströme ergibt sich durch ihre minimale Hautreizung bei ausgeprägter Tiefenwirkung und damit guter Akzeptanz durch den Patienten.
  • Als niederfrequent gelten Impulsströme mit Frequenzen unter 1000 Hz. Mit den verschiedenen niederfrequenten Strömen DF, MF, CP, LP (diadynamische Ströme), UR (Ultrareizstrom), HV (Hochvoltstrom), FaS (faradischer Schwellstrom), TENS (mono- oder bidirektionale Rechteckimpulse) und T/R (Exponentialstrom) lässt sich der gesamte o.g. Anwendungsbereich abdecken. Im Gegensatz zu mittelfrequenten Strömen, können bestimmte niederfrequente Ströme auch zur Behandlung peripherer Lähmungen angewendet werden.
  • Beim galvanischen Strom (G) handelt es sich um einen Gleichstrom, der das Gewebe mit konstanter Energie durchströmt. Galvanischer Strom wird vorwiegend zur Durchblutungsförderung und Schmerzdämpfung sowie zur Iontophorese (Einbringung eines Präparates mit Hilfe des Stromes) eingesetzt.